Einweihung der
neuen Schießstandanlagen während des
Stadtbundpokal-
und -ankerfest 2009
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Der Stadtbundmeister Berti Metsch erklärte während seiner Eröffnungsansprache, dass die KK-Schießstandanlage vor mehr als 45 Jahren aufgebaut worden ist. Damals gehörte die Anlage in der Josef-Schotten-Schützenhalle zu den modernsten seiner Art. Doch nach mehr als 40 Jahren waren die Zeichen der Zeit und vor allem die Reparaturen nicht mehr zu leugnen. Jetzt standen die verantwortlichen im Stadtbund vor der Entscheidung, erneuern wir die Anlage mit der gleichen Technik, sprich Scheibenzuganlage oder bauen wir wieder die modernste Technik, die heutzutage verfügbar ist auf? Mit entscheidend für die Beantwortung dieser Frage ist aber, können wir die moderne Technik überhaupt finanzieren? Und dann kommen wir auch direkt zur nächsten Frage, wie wollen wir die moderne Technik finanzieren, denn heute wie damals, hat die modernste Technik auch ihren Preis. Und im Stadtbund war man sich auch schnell klar, dass die neunen Schießstände nicht ohne finanzielle Unterstützung zu finanzieren sein würden.
Beim Stadtbundkönigsfest 2007 nutzte man die Gelegenheit und vor allem die Anwesenheit des Bürgermeisters Dr. Axel Stibi, der Pastöre von St. Antonius und St. Marien sowie des Bezirksbundesmeisters Willi Sprenger. Ihnen wurden unsere Überlegungen vorgestellt und sie um eine Unterstützung für die damals geplante Aktion gebeten. Alle sagten ihre Unterstützung zu und gemeinsam mit weiteren freundlichen Spendern wurde die Aktion in angriff genommen und auch realisiert. Um nicht der Gefahr ausgesetzt zu sein, dass wir Sponsoren vergessen, wollen wir an dieser Stelle darauf verzichten, sie namentlich zu nennen.
Berti Metsch begrüßte nach einleitenden Worten die anwesenden Gäste. Herr Emil Underberg von der Semper Idem Underberg AG, ein großer Unterstützer der Schützen am Niederrhein, den Bezirkspräses Pastor Richard Schulte-Staade und den ersten Bürger Kevelaers, Bürgermeister Dr. Axel Stibi sowie den Ortsvorsteher Dr. Edmund Bercker. Aber auch Mitglieder vom Präsidium der geselligen Vereine unter der Führung von Präsident Gerd Plümpe, den Bezirksbundesmeister Willi Sprenger, seinen Stellvertreter Hans-Gerd Frerix und seinen eigenen Stellvertreter im Stadtbund, Rainer Koppers. Dann erklärte Berti noch, dass mit den anwesenden Gästen ein Gästeschießen abgehalten wird.
Nach diesen einleitenden Worte trat Pastor Dr. Zekorn ans Pult und erklärte als erstes, dass er eigentlich nicht auf die Einweihung der Schießstände eingerichtet ist, denn normalerweise nimmt immer der Geistliche die Einweihung vor, in welcher Pfarrei die Stätte liegt, die es einzuweihen gilt.
Dann bat er die Anwesenden, sich von ihren Plätzen zu erheben. Er hatte sich ein kleines Weinglas mit Wasser und einen Palmzweig reichen lassen. Er weihte das Wasser und den Palmzweig und nahm anschließend die Einsegnung der neu geschaffenen Schießstände an diesem Samstag, den 28. März 2009 vor.
Nach der Einsegnung trat Bürgermeister Dr. Axel Stibi ans Rednerpult und erzählte, wie er beim Stadtbundkönigsfest 2007 von Rudi van Bühren angesprochen worden ist. Rudi sagte seinerzeit zum Bürgermeister, dass er ihm etwas zweigen wolle. Dann führte er den Bürgermeister mit den Pastören und weiteren anwesenden Gästen zu den Schießständen. Ein Wort führte zum Anderen und endete mit der Äußerung, dass die Schützen die Stände erneuern wollten, dass aber nicht nur mit eigenen Mitteln fertig stellen könnten. Spontan sagten die Pastöre und auch er, im Namen der Stadt, eine Unterstützung zu. Und es freue ihn außerordentlich, dass er jetzt betrachten könne, wie gut im Stadtbund weiterhin gearbeitet würde. Er sprach natürlich auch die jüngsten Ereignisse in Winnenden mit dem Amoklauf eines jungen Mannes. Er sprach sich aber auch ganz bewusst gegen die Vorverurteilung der Schützen aus. Und gerade im Stadtbund würde er sehen, dass durch solche Aktionen wie die Erneuerung der Schießstandanlagen, der Zusammenhalt der Menschen gestärkt wird. Er wünschte den Schützen mit den neue geschaffenen Schießständen als gute.
Als letzter Redner trat Herr Emil Underberg ans Rednerpult. Er erzählte, dass er bereits seit vielen Jahren, eigentlich sein ganzes Leben lang immer mal wieder nach Kevelaer kommt. Er hatte aber ein besonderes Erlebnis vor vielen Jahren in der schwierigsten Zeit seines Lebens, wie er es nannte, auf dem Kapellenplatz. Damals lernte er Herrn Pastor Richard Schulte-Staade kennen und es entstand ein besonderes Band zwischen ihm und Herrn Schulte-Staade. Herr Underberg appellierte daran, dass sich die Menschen wieder auf das wesentliche konzentrieren sollen. Er prophezeite das uns die Wirtschaftskrise noch länger als nur in diesem Jahr beschäftigen wird und das die Menschen ihren Glauben wieder finden und das Beten wieder entdecken müssen.
Einige Bilder von der Einweihung der neuen Schießstandanlagen und vom Stadtbundpokal- und -ankerfest 2009.
Die Tabelle mit allen Ergebnissen könnt ihr H I E R einsehen.